FAQ - häufige Fragen

Allgemeine Informationen(17)

  • Warum werden einige Homematic IP Firmware-Dateien nicht zum Download in der WebUI angeboten?

    Im Folgenden können Sie Firmware-Datein für Ihre Homematic IP Geräte, die nicht in der WebUI Benutzeroberfläche angeboten werden, herunterladen und auf die Zentrale CCU2 bzw. CCU3 einspielen, um die Firmware der entsprechenden Geräte zu aktualisieren.

    Da es nach dem Update der unten aufgeführten Firmware-Dateien notwendig sein kann, die Homematic IP Geräte neu an die Zentrale anzulernen und einzurichten (alle Konfigurationen können verloren gehen), weisen wir darauf hin, dass Sie diese Firmware-Updates auf eigene Verantwortung nutzen.

    In einem kommenden Release der Zentrale CCU2 bzw. CCU3 werden wir diesen Umstand verbessern und die Firmware-Dateien direkt in der WebUI Benutzeroberfläche als Update anbieten.

  • Welche Funktionen sind für Homematic IP bei aktiver oder inaktiver Internetverbindung verfügbar?

    Die Einrichtung und Steuerung des Homematic IP Systems erfolgt über die kostenlose Smartphone App in Verbindung mit dem Homematic IP Cloud-Service.

    Im Vergleich mit anderen Systemen bieten Homematic IP Aktoren den deutlichen Vorteil, dass cloudunabhängige Funktionen, wie beispielweise Heiz- und Zeitprofile und die Kommunikation einzelner Geräte untereinander, dank eines integrierten Speichers auch ohne aktive Internet- und Cloudverbindung autark bestehen bleiben. Cloudabhängige Funktionen sind alle unter Automatisierungen erstellten Regeln, Beschattungskonfigurationen wie Aussperrschutz, Sturmschutz, Wärmeschutz oder Fluchtfunktion sowie die Einbindung von Sprachsteuerungsdiensten. Diese werden in der Cloud geprüft und benötigen immer auch eine aktive Internet- und Cloudverbindung. Es empfiehlt sich, die Homematic IP Geräte über Gruppenfunktionen, wie z. B. Licht- und Beschattungsgruppen, zu verbinden. Dies reduziert zum einen den Funkverkehr, zum anderen bleiben alle über diese Gruppen erstellten Verbindungen auch ohne Internetverbindung weiterhin funktional.

    Beim Einsatz von Sprachsteuerungsdiensten wie Amazon Alexa oder Google wird zudem empfohlen, zusätzlich Homematic IP Fernbedienungen oder Taster zum Steuern Ihrer Geräte zu verwenden, um zu jeder Zeit Ihre Komponenten auch ohne aktive Sprachsteuerung ein- und ausschalten zu können.

    Die nachfolgende Datei zeigt eine Übersicht über mögliche Funktionen mit und ohne aktive Internetverbindung:

  • Was muss ich in Bezug auf Störquellen bei meiner CCU oder dem Homematic IP Access Point beachten?

    Jedes elektronische Gerät, bzw. jeder stromdurchflossener Leiter baut ein elektromagnetisches Feld auf. Diese Felder treten in unterschiedlichsten Stärken und Frequenzbereichen auf.

    Dies gilt in besonderem Maße für Gegenstände, die selbst Funkwellen aussenden:

    • WLAN Router
    • DECT-Stationen
    • Fernseher
    • Computer
    • Funklautsprecher und Funkheadsets
    • Audio- und Videoanlagen
    • Alarmanlagen
    • Mobiltelefone und schnurlose Telefone
    • Mikrowellengeräte
    • Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen
    • Babyphone
    • uvm.

    Diese Störungen lassen sich weitgehend reduzieren, indem man einen möglichst großen Abstand zwischen Funk-Komponenten und solchen potenziellen Störquellen einhält.

    Wir empfehlen einen freien Aufstellort für die Zentrale oder den Access Point ohne die o.g. Störquellen in direkter Nähe (im Idealfall mind. 1 m Abstand), um eine optimale Funkabdeckung zu erreichen.

  • Kann ich Homematic IP Geräte auch ohne Homematic IP Access Point über Amazon Echo Geräte mit integriertem Smart Home-Hub steuern?

    Die Integration von Homematic IP mit Amazon Alexa erfolgt direkt über die Homematic IP Cloud, das heißt grundsätzlich über den Homematic IP Access Point.

    Die Amazon Alexa Gerätevariante Echo Plus unterstützt eine Variante des ZigBee Protokolls, welche Philips HUE Leuchten direkt unterstützt. Bei den anderen Amazon Alexa Geräten wird auch für Philips HUE ein zusätzliches Gateway benötigt.

    Der günstigste Weg eine Sprachsteuerung mit Amazon Alexa aufzubauen ist also ein Amazon Echo Dot + Homematic IP Access Point.

  • Warum werden PDF‘s im Mozilla Firefox falsch dargestellt?

    Problem

    In PDF-Dokumenten, die im Firefox geöffnet werden, werden u.a. Bilder, Schriften, Adresszeilen, Hintergründe falsch dargestellt.

    Hintergrund

    Seit der Firefox Version 19 ist im Firefox-Explorer ein eigener PDF Reader „PDF.js“ implementiert und standardgemäß aktiviert. Dieser kann bei bestimmten Systemvoraussetzungen die PDF’s als Vorschau in Firefox falsch darstellen.

    Lösung

    Um das Problem der falschen PDF-Darstellung zu beheben, muss der PDF.js-Dienst im Explorer deaktiviert werden. Das Vorgehen ist in der nachfolgenden Datei beschrieben.

  • Kann ich Homematic IP nur im Neubau verwenden oder ist es auch zur Nachrüstung geeignet?

    Homematic IP eignet sich als Funklösung sowohl zur Nachrüstung in Wohnungen und Einfamilienhäusern - egal, ob Eigentum oder Miete - als auch im Neubau. Homematic IP ist besonders für Smart-Home-Einsteiger interessant. Es kann aber ebenso zum Ausbau von bestehenden Homematic Lösungen verwendet werden.

  • Welche Systemvoraussetzungen muss ich für Homematic IP erfüllen?

    Zur Nutzung der Homemaitc IP App wird ein Smartphone mit dem Betriebssyste Android ab Version 4.1 oder ein iPhone ab iOS 8 benöti, womit deutlich mehr als 90 % des Marktes und vor allem der installierten Basis abgedeckt werden. Zum Betrieb des Access Points wird ein Router mit Internetanschluss benötigt.

  • In welchen Sprachen ist die Homematic IP App verfügbar?

    Aktuell gibt es die App in den Sprachen Deutsch, Norwegisch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Schwedisch und Spanisch.

  • Wie sicher ist Homematic IP? Kann es von außen gehackt werden?

    Homematic IP bringt das Thema Sicherheit in der Hausautomation auf ein neues Niveau.
    Bereits der Anlernvorgang ist kryptografisch abgesichert. Anders als bei Funktechniken wie WLAN, Bluetooth (mit Geräten ohne Display), ZigBee, Z-Wave, DECT, ULE und EnOcean ist ein Abhören der Schlüssel auch während der Installation nicht möglich.
    Im Betrieb erfolgt bei Homematic IP eine Verschlüsselung und Authentisierung aller Datenpakete. Dabei wird auf universell akzeptierte und vor allem veröffentlichte Standards wie AES-128 und CCM/RFC3610 gesetzt.
    Auch die Kommunikation des Home Control Access Points in die Homematic IP Cloud und die Verbindungen der Apps mit der Cloud werden durch etablierte Internet-Sicherheitsverfahren zuverlässig geschützt.
    Das Sicherheitskonzept und vor allem die Funkprotokolle wurden von renommierten, unabhängigen Sicherheitsexperten geprüft. Bspw. wurde die Raumklima-Lösung von Homematic IP durch AV-Test mit „sehr gut“ in Bezug auf IT-Sicherheit ausgezeichnet.

  • Kann eQ-3 all meine Daten einsehen? Was wird von meinen Daten gespeichert? Wo steht der Server? Wie sicher sind die Daten?

    Wir respektieren den Wunsch auf Privatsphäre unserer Kunden ohne Abstriche. Hierin liegt eine wichtige Unterscheidung aller Smart-Home-Lösungen von eQ-3 zu den Produkten anderer Hersteller.
    Für die Installationen mit der CCU2 müssen bereits heute keinerlei Daten registriert werden. Damit ist Homematic eines der wenigen Smart-Home-Systeme, das vollkommen anonym genutzt werden kann. Auch MAX! Kunden werden nicht gezwungen, persönliche Daten preiszugeben. Dies ist auch ein wesentliches Merkmal der Homematic IP Lösungen von eQ.3: Der Anwender muss für die Nutzung der Smartphone-Apps und der Homematic IP Cloud für die Raumklima-Lösung keinerlei private Daten angeben. Das System lässt sich allein durch Scannen des QR-Codes und Drücken einer Taste am Home Control Access Point sicher und anonym in Betrieb nehmen.
    Der Server für den Homematic IP Service steht in Deutschland und wird unter den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen betrieben.
    Die Identifikation eines Anwenders von Homematic IP ist nur im Rahmen der Strafverfolgung und auf der Basis eines Gerichtsbeschlusses möglich.

  • Wie lange wird die Software (App) von Homematic IP gepflegt?

    Eine Regelung, die den langjährigen Betrieb für Kunden zusichert, ist Teil der Nutzungsbedingungen für Homematic IP.
    eQ-3 ist dafür bekannt, seine Produktlinien besonders lange und ohne Abstriche bei der Rückwärts-Kompatibilität zu unterstützen. Dies gilt beispielsweise seit mehr als 15 Jahren bei FS20 und seit nunmehr 10 Jahren bei Homematic.

  • Kommen laufende Kosten auf mich zu? Wenn ja, in welcher Höhe und wofür?

    Nein, es werden keine laufenden Kosten, wie Servergebühren, Kosten für Apps in den App-Stores oder Ähnliches entstehen.
    Möglich - derzeit jedoch nicht geplant - sind In-App-Käufe, welche die kostenfreie App durch gebührenpflichtige Zusatzdienste ergänzen.

  • Werden die Homematic IP Geräte in bestehende Homematic Apps (Penzler, Orbylon, HomeDroid, Home24, Mediola, IP Symcon, Homeputer) integriert?

    Ja, bei einem Großteil der Homematic Apps ist dies bereits möglich.
    Die technischen Voraussetzungen hierfür sind gegeben und eine Kompatibilität von Homematic IP und Homematic ist mit der CCU2 gewährleistet.

  • Unterstützt Homematic IP verschiedene Zeitzonen?

    Ja, es werden verschiedene Zeitzonen unterstützt. Maßgebend für die Zeiten in den Wochenprofilen ist immer die Zeit am Standpunkt des Home Control Access Point, d. h. welche Zeitzone für den Home Control Access Point konfiguriert wurde.

  • Wofür steht das „IP“? Kann ich alle IP Geräte (wie z. B. VoIP Telefone IP Kameras etc.) in das System einbinden?

    Alle Homematic IP Geräte kommunizieren mittels IPv6; d.h. genauer gesagt mittels UDP/IP. Durch die Verwendung von IP können alle Geräte im Smart Home in einem Netzwerk betrieben und über entsprechende Applikationen kombiniert werden.
    Das heißt, es können z. B. IP Kameras in eine Homematic IP Lösung integriert werden, wenn deren Applikation das Homematic IP Protokoll unterstützt. Zukünftig werden auch andere Kommunikationsmedien als Funk für Geräte mit Homematic IP unterstützt.

  • Wird Homematic IP ein komplett offenes System oder müssen Partner zertifiziert werden?

    Homematic IP steht als offenes System auch für andere Gerätehersteller zur Verfügung. Neben dem Protokoll und der entsprechenden Implementation für Geräte wird eQ-3 kurzfristig aber auch umfangreiche Entwicklungskits zur Verfügung stellen. Diese Entwicklungskits sind als DDK (Device Development Kit) und SDK (Software Development Kit) verfügbar.
    Unter dem DDK sind Tools wie Evaluationsboards, Funkmodule, Funk-Sniffer, eine umfangreiche Dokumentation sowie Beispiel-Applikationen verfügbar. Optional können Workshops und Supportpakete gebucht werden.
    Kunden legen hohen Wert auf Zuverlässigkeit, Stabilität und Interoperabilität. Entsprechend wird es für Homematic IP Zertifizierungen - wie auch bei vielen anderen Funktechniken wie GSM/UMTS, WiFi - geben. Durch die Entwicklungstools werden entsprechende Zertifizierungstests weniger aufwendig und kostspielig sein, als bei anderen Standards, ohne jedoch an Aussagekraft zu verlieren.

  • Kann ich MAX! mit Homematic IP kombinieren?

    Nein, Homematic IP und MAX! sind nicht kompatibel. Homematic IP ist auf ein anderes Marktsegment gerichtet.

Technik(15)

  • Kann ich Homematic IP Geräte auch ohne Homematic IP Access Point über Amazon Echo Geräte mit integriertem Smart Home-Hub steuern?

    Die Integration von Homematic IP mit Amazon Alexa erfolgt direkt über die Homematic IP Cloud, das heißt grundsätzlich über den Homematic IP Access Point.

    Die Amazon Alexa Gerätevariante Echo Plus unterstützt eine Variante des ZigBee Protokolls, welche Philips HUE Leuchten direkt unterstützt. Bei den anderen Amazon Alexa Geräten wird auch für Philips HUE ein zusätzliches Gateway benötigt.

    Der günstigste Weg eine Sprachsteuerung mit Amazon Alexa aufzubauen ist also ein Amazon Echo Dot + Homematic IP Access Point.

  • Können die Homematic IP Geräte in das Gruppenkonzept der CCU2 integriert werden?

    Mischgruppen zwischen Homematic und Homematic IP Geräten können aufgrund der fehlenden direkten Verknüpfung nicht realisiert werden.
    Homematic und Homematic IP Geräte können über Regeln bzw. Zentralenprogramme in der CCU2 universell und frei miteinander kombiniert werden. Gerade die sehr leistungsfähige Rules Engine hinter den Zentralenprogrammen in der CCU2 stellt eine wesentliche Stärke von Homematic und Homematic IP dar. Mit dem Homematic OCCU Software Development Kit kann auch dieser Bestandteil von Entwicklern anderer Smart-Home-Zentralen frei und kostenlos genutzt werden.

  • Wie sicher ist Homematic IP? Kann es von außen gehackt werden?

    Homematic IP bringt das Thema Sicherheit in der Hausautomation auf ein neues Niveau.
    Bereits der Anlernvorgang ist kryptografisch abgesichert. Anders als bei Funktechniken wie WLAN, Bluetooth (mit Geräten ohne Display), ZigBee, Z-Wave, DECT, ULE und EnOcean ist ein Abhören der Schlüssel auch während der Installation nicht möglich.
    Im Betrieb erfolgt bei Homematic IP eine Verschlüsselung und Authentisierung aller Datenpakete. Dabei wird auf universell akzeptierte und vor allem veröffentlichte Standards wie AES-128 und CCM/RFC3610 gesetzt.
    Auch die Kommunikation des Home Control Access Points in die Homematic IP Cloud und die Verbindungen der Apps mit der Cloud werden durch etablierte Internet-Sicherheitsverfahren zuverlässig geschützt.
    Das Sicherheitskonzept und vor allem die Funkprotokolle wurden von renommierten, unabhängigen Sicherheitsexperten geprüft. Bspw. wurde die Raumklima-Lösung von Homematic IP durch AV-Test mit „sehr gut“ in Bezug auf IT-Sicherheit ausgezeichnet.

  • Kann eQ-3 all meine Daten einsehen? Was wird von meinen Daten gespeichert? Wo steht der Server? Wie sicher sind die Daten?

    Wir respektieren den Wunsch auf Privatsphäre unserer Kunden ohne Abstriche. Hierin liegt eine wichtige Unterscheidung aller Smart-Home-Lösungen von eQ-3 zu den Produkten anderer Hersteller.
    Für die Installationen mit der CCU2 müssen bereits heute keinerlei Daten registriert werden. Damit ist Homematic eines der wenigen Smart-Home-Systeme, das vollkommen anonym genutzt werden kann. Auch MAX! Kunden werden nicht gezwungen, persönliche Daten preiszugeben. Dies ist auch ein wesentliches Merkmal der Homematic IP Lösungen von eQ.3: Der Anwender muss für die Nutzung der Smartphone-Apps und der Homematic IP Cloud für die Raumklima-Lösung keinerlei private Daten angeben. Das System lässt sich allein durch Scannen des QR-Codes und Drücken einer Taste am Home Control Access Point sicher und anonym in Betrieb nehmen.
    Der Server für den Homematic IP Service steht in Deutschland und wird unter den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen betrieben.
    Die Identifikation eines Anwenders von Homematic IP ist nur im Rahmen der Strafverfolgung und auf der Basis eines Gerichtsbeschlusses möglich.

  • Was passiert, wenn meine Internetverbindung ausfällt?

    Die Homematic IP Raumklima-Lösung läuft im aktuellen Betriebsmodus ungestört weiter. Das Wochenprofil ist in Wand- wie Heizkörperthermostaten gespeichert, sodass diese autark weiterarbeiten können. Sowohl das Wochenprogramm als auch die Erkennung von geöffneten Fenstern funktionieren zuverlässig ohne Internet.
    Eine Bedienung und Konfiguration über die Homematic IP App ist ohne Internet aufgrund der fehlenden Verbindung zum Access Point nicht möglich.
    Ebenso kann z. B. im Rahmen der Sicherheitslösung eine Alarmierung an das Smartphone nur mit Internetverbindung erfolgen.

  • Warum kann ich keine Homematic Produkte mit dem Homematic IP Home Control Access Point steuern?

    Der Homematic lP Access Point ist speziell für Homematic IP Punktlösungen optimiert worden. Mit der CCU2 können Homematic IP und Homematic Produkte einzeln und in Kombination verwendet werden.

  • Hat der Home Control Access Point einen Webserver?

    Nein, der Home Control Access Point arbeitet mit einer direkten Verbindung in die Cloud, die über gesicherte Websocket-Verbindungen realisiert ist.

  • Wie sind die Grenzen des Systems? Wie viele Geräte kann ich anlernen?

    In Homematic und Homematic IP gibt es keine genaue max. Anzahl von Geräten. Der Access Point deckt typische Einfamilienhäuser und Wohnungen von der Funkreichweite ab, ohne das Repeater benötigt werden und unterstützt dabei eine mehr als ausreichende Anzahl von Räumen und Geräten ab.
    Die Homematic IP App ist optimiert für die Verwaltung von bis zu 20 Räumen, 80 Geräten und 15 Smartphones pro Access Point. Weitaus größere Installationen, die auch über ein Einfamilienhaus hinausgehen, werden über die CCU2 sowie Partnerlösungen bereits seit Jahren unterstützt.

  • Kann die Funkreichweite des Systems erhöht werden?

    Ja, das Homematic IP Funkprotokoll unterstützt Routingfunktionen in netzversorgten Geräten. Die Routingfunktion kann über die Homematic IP Smartphone-App oder über die WebUI Benutzeroberfläche aktiviert werden. Aktuell kann die Reichweitenverlängerung bei folgenden Homematic IP Produkten verwendet werden:

    • Homematic IP Schaltsteckdose (HmIP-PS)
    • Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose (HmIP-PSM)
    • Homematic IP Schaltplatine (HmIP-PCBS)

    Das Homematic IP System basiert auf der gleichen, besonders leistungsfähigen und robusten Funktechnik, die sich bereits in Millionen von Geräten bei Homematic, MAX! und auch RWE Smart Home (innogy) bewährt hat. Dadurch wird eine Reichweitenerhöhung i. d. R. nicht benötigt.

  • Kann ich einen Fensterkontakt sowohl in einer Raumklima-Lösung als auch in einer weiteren Punktlösung (z. B. Sicherheit) verwenden? Oder muss ich zwei Fensterkontakte an einem Fenster anbringen?

    Ein Fensterkontakt kann übergreifend für mehrere Punktlösungen an einem Home Control Access Point oder für unterschiedliche Lösungen an einer CCU2 betrieben werden. Mehrere Fensterkontakte an einem Fenster sind nicht notwendig.

  • Warum kann ich keine Homematic Geräte mit der Homematic IP App steuern, die Homematic IP Geräte aber an eine CCU2 anlernen?

    Der Home Control Access Point wurde dafür optimiert, Homematic IP zu unterstützen. Die eigentliche Logik sitzt hierbei in der Cloud in einem deutschen Rechenzentrum. Die Protokollsoftware in der Cloud unterstützt aktuell nur IPv6 und nicht Homematic.
    Die CCU2 bietet eine leistungsfähige, kostengünstige und mit dem Homematic OCCU Software Development Kit eine offene Option, Homematic und Homematic IP in einer Installation zu unterstützen und bietet so Homematic IP Kompatibilität für bestehende und zukünftige Kunden von Homematic.

  • Unterstützt Homematic IP verschiedene Zeitzonen?

    Ja, es werden verschiedene Zeitzonen unterstützt. Maßgebend für die Zeiten in den Wochenprofilen ist immer die Zeit am Standpunkt des Home Control Access Point, d. h. welche Zeitzone für den Home Control Access Point konfiguriert wurde.

  • Wofür steht das „IP“? Kann ich alle IP Geräte (wie z. B. VoIP Telefone IP Kameras etc.) in das System einbinden?

    Alle Homematic IP Geräte kommunizieren mittels IPv6; d.h. genauer gesagt mittels UDP/IP. Durch die Verwendung von IP können alle Geräte im Smart Home in einem Netzwerk betrieben und über entsprechende Applikationen kombiniert werden.
    Das heißt, es können z. B. IP Kameras in eine Homematic IP Lösung integriert werden, wenn deren Applikation das Homematic IP Protokoll unterstützt. Zukünftig werden auch andere Kommunikationsmedien als Funk für Geräte mit Homematic IP unterstützt.

  • Sind die Homematic IP Produkte untereinander direkt verknüpfbar (wie bei Homematic)?

    Die Geräte können direkt miteinander kommunizieren. Damit stehen Verknüpfungen, bspw. zwischen Fensterkontakten und Heizungsstellern, in einem Raum auch dann zur Verfügung, wenn die Internet-Verbindung einmal gestört sein sollte.
    Die notwendigen Verknüpfungen zwischen Geräten werden bei der Konfiguration, bspw. bei der Zuordnung von Geräten zu Räumen, automatisch über den Homematic IP Access Point angelegt und werden nicht wie bei Homematic manuell hergestellt.

  • Kann ich MAX! mit Homematic IP kombinieren?

    Nein, Homematic IP und MAX! sind nicht kompatibel. Homematic IP ist auf ein anderes Marktsegment gerichtet.

Produktinformationen(5)

Hinweise zur Montage/Installation(4)

  • Kann man Homematic IP in einem Gastnetzwerk einrichten?

    Da in einem Gastnetzwerk bestimmte Ports gesperrt sein können, empfehlen wir die Einrichtung des Homematic IP Access Points und der Homematic IP App nicht in einem beschränkten Gastnetzwerk durchzuführen.

  • Was muss ich bei der Einrichtung des Homematic IP Access Points beachten?

    In der Regel kann der Homematic IP Access Point ohne Veränderungen der Routereinstellungen in Betrieb genommen werden.

    Kann der Access Point bei der Inbetriebnahme jedoch keine Verbindung zur Homematic IP Cloud aufbauen (signalisiert durch blaues Blinken der Systemtaste), kann dies an den individuellen Einstellungen Ihres Routers liegen. Deaktivieren SIe bitte auch den Energiespar-Modus (in vielen Fällen auch Greenmode genannt) für den Port des Routers, an dem Sie der Homematic IP Access nicht an einem Port des Routers angeschlossen ist.

    Für einen reibungslosen Betrieb des Homematic IP Systems muss die Kommunikation über folgende TCP-Ports dauerhaft möglich sein:

    • Kommunikation zwischen HAP und Cloud: 9292, 19292 und 43439
    • Kommunikation zwischen Smartphone-App und Cloud: 6969, 8888, 16969, 18888 und 48335

    Kann dennoch keine Verbindung zur Cloud aufgebaut werden, prüfen Sie, ob Sie BitTorrent in den Zugangsprofilen Ihres Routers (Ihrer Fritzbox) gesperrt haben.

    Bei individuellen Fragen zu den Routereinstellungen kontaktieren Sie bitte Ihren Internetprovider oder den Routerhersteller.

  • Was muss bei der Verwendung eines Trennrelais beachtet werden?

    Die Homematic IP Rollladen- (HmIP-BROLL) und Jalousieaktoren (HmIP-BBL) für Markenschalter besitzen eine Messfunktion, die zur automatischen Erkennung der Endpositionen der Rollladen, Markisen und Jalousien genutzt wird. Dank der Messfunktion lässt sich bei der Einrichtung des Aktors eine automatische Kalibrierfahrt durchführen. Je nach anliegender Last erkennt der Aktor, ob z.B. der Rollladen fährt oder eine Endposition erreicht hat. Die Messfunktion erwartet zu Beginn der Fahrt eine Mindestlast von 5 Watt am Ausgang des Aktors. Unter gewissen Bedingungen, wie bei der Verwendung eines Trennrelais zur Ansteuerung mehrerer Motoren über einen Aktor oder bei motorspezifischen Eigenschaften wie einer Anlauframpe, wird diese Last nicht erreicht und der Aktor stoppt die Fahrt sofort. Bei der Verwendung eines Trennrelais empfehlen wir die Deaktivierung der Option 'Automatische Erkennung der Endposition'. Führen Sie eine manuelle Kalibrierfahrt durch. Gehen Sie dazu in die 'Geräteübersicht' und wählen Sie das Gerät aus der Liste.

    Wurde bei der Einrichtung bereits eine manuelle Kalibrierung durchgeführt, ist die Messfunktion von Beginn an deaktiviert.

  • Wie sind die Grenzen des Systems? Wie viele Geräte kann ich anlernen?

    In Homematic und Homematic IP gibt es keine genaue max. Anzahl von Geräten. Der Access Point deckt typische Einfamilienhäuser und Wohnungen von der Funkreichweite ab, ohne das Repeater benötigt werden und unterstützt dabei eine mehr als ausreichende Anzahl von Räumen und Geräten ab.
    Die Homematic IP App ist optimiert für die Verwaltung von bis zu 20 Räumen, 80 Geräten und 15 Smartphones pro Access Point. Weitaus größere Installationen, die auch über ein Einfamilienhaus hinausgehen, werden über die CCU2 sowie Partnerlösungen bereits seit Jahren unterstützt.

Software Funktionen(10)

  • Wie binde ich meine Homematic IP Geräte und Funktionen in Routinen von Amazon Alexa ein?

    Mit Alexa Routinen lassen sich mehrere Aktionen mit einem einzigen Sprachbefehl gleichzeitig bzw. zu bestimmten Zeitpunkten auslösen.

    In Verbindung mit Homematic IP und Alexa Routinen ist es aktuell möglich, mehrere Homematic IP Geräte, beispielsweise Schaltaktoren für Beleuchtung, gleichzeitig einzuschalten. Beim Einschalten von durch Dimmaktoren gesteuerter Beleuchtung lässt sich zusätzlich der Dimmwert in Prozent auswählen. Zudem kann die Aktivierung des Eco-Modus in Alexa Routinen mit einbezogen werden. Auch die Steuerung von Rollladen- und Jalousieaktoren ist möglich.

    Weitere Informationen zur Einbindung von Amazon Alexa finden Sie auf unserem YouTube-Kanal.

     

  • Kann ich meine Rollladen- und Jalousieaktoren mit Hilfe von Google Assistant steuern?

    Die Implementierung der am Markt befindlichen Sprachassistenzsysteme erfolgt über die durch die Hersteller angebotenen Schnittstellen. Je nach Anbieter können diese unterschiedliche Funktionen und Möglichkeiten bereitstellen.

    Google hat vor kurzem mit der Implementierung der benötigten Schnittstelle die Grundlage zur Einbindung unserer Rollladen- und Jalousieaktor geschaffen, sodass wir nun mit der Anpassung unseres Skills für Google Home beginnen können.

  • Wie aktualisiert sich die Firmware meiner Homematic IP Geräte?

    Damit die Homematic IP Geräte immer auf dem neuesten Stand bleiben, bietet Homematic IP die Möglichkeit, die Gerätesoftware (Firmware) der Komponenten zu aktualisieren. Die Gerätesoftware steuert alle Funktionen Ihres Homematic IP Gerätes. In der Regel kommt bei den Homematic IP Geräten das Background Update zum Einsatz. Dabei wird die Firmware des Geräts im Hintergrund per Funkverbindung aktualisiert. Einige andere Geräte werden über ein Live Update, welches direkt in der Homematic IP App durchgeführt werden muss, auf den aktuellen Stand gebracht.

  • Können die Homematic IP Geräte in das Gruppenkonzept der CCU2 integriert werden?

    Mischgruppen zwischen Homematic und Homematic IP Geräten können aufgrund der fehlenden direkten Verknüpfung nicht realisiert werden.
    Homematic und Homematic IP Geräte können über Regeln bzw. Zentralenprogramme in der CCU2 universell und frei miteinander kombiniert werden. Gerade die sehr leistungsfähige Rules Engine hinter den Zentralenprogrammen in der CCU2 stellt eine wesentliche Stärke von Homematic und Homematic IP dar. Mit dem Homematic OCCU Software Development Kit kann auch dieser Bestandteil von Entwicklern anderer Smart-Home-Zentralen frei und kostenlos genutzt werden.

  • Wie lange wird die Software (App) von Homematic IP gepflegt?

    Eine Regelung, die den langjährigen Betrieb für Kunden zusichert, ist Teil der Nutzungsbedingungen für Homematic IP.
    eQ-3 ist dafür bekannt, seine Produktlinien besonders lange und ohne Abstriche bei der Rückwärts-Kompatibilität zu unterstützen. Dies gilt beispielsweise seit mehr als 15 Jahren bei FS20 und seit nunmehr 10 Jahren bei Homematic.

  • Warum kann ich keine Homematic Produkte mit dem Homematic IP Home Control Access Point steuern?

    Der Homematic lP Access Point ist speziell für Homematic IP Punktlösungen optimiert worden. Mit der CCU2 können Homematic IP und Homematic Produkte einzeln und in Kombination verwendet werden.

  • Werden die Homematic IP Geräte in bestehende Homematic Apps (Penzler, Orbylon, HomeDroid, Home24, Mediola, IP Symcon, Homeputer) integriert?

    Ja, bei einem Großteil der Homematic Apps ist dies bereits möglich.
    Die technischen Voraussetzungen hierfür sind gegeben und eine Kompatibilität von Homematic IP und Homematic ist mit der CCU2 gewährleistet.

  • Hat der Home Control Access Point einen Webserver?

    Nein, der Home Control Access Point arbeitet mit einer direkten Verbindung in die Cloud, die über gesicherte Websocket-Verbindungen realisiert ist.

  • Wird Homematic IP ein komplett offenes System oder müssen Partner zertifiziert werden?

    Homematic IP steht als offenes System auch für andere Gerätehersteller zur Verfügung. Neben dem Protokoll und der entsprechenden Implementation für Geräte wird eQ-3 kurzfristig aber auch umfangreiche Entwicklungskits zur Verfügung stellen. Diese Entwicklungskits sind als DDK (Device Development Kit) und SDK (Software Development Kit) verfügbar.
    Unter dem DDK sind Tools wie Evaluationsboards, Funkmodule, Funk-Sniffer, eine umfangreiche Dokumentation sowie Beispiel-Applikationen verfügbar. Optional können Workshops und Supportpakete gebucht werden.
    Kunden legen hohen Wert auf Zuverlässigkeit, Stabilität und Interoperabilität. Entsprechend wird es für Homematic IP Zertifizierungen - wie auch bei vielen anderen Funktechniken wie GSM/UMTS, WiFi - geben. Durch die Entwicklungstools werden entsprechende Zertifizierungstests weniger aufwendig und kostspielig sein, als bei anderen Standards, ohne jedoch an Aussagekraft zu verlieren.

  • Was zeigt die Homematic IP App bzgl. des Energieverbrauchs und der Energiekosten an?

    Über die Homematic IP App wird der Energieverbrauch der angeschlossen Verbraucher angezeigt und deren Energiekosten (€/kWh) ermittelt.

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