Einbruchschutz mit Smart Home

Bei vielen Menschen steigt das Bedürfnis, ihr Zuhause zu schützen und Einbrechern das Handwerk zumindest wesentlich zu erschweren. Daher haben wir bei unserem Produktmanager nachgefragt: Was macht eine gute Sicherheitslösung aus, worauf gilt es bei der Auswahl zu achten und wie unterscheidet sich das Smart-Home-System mit seinen Sicherheitsfunktionen von einer klassischen Alarmanlage?

Frage: Wie schützt ein Smart-Home-System vor Einbrüchen?

Antwort: Sicherheit beginnt bei der Prävention. Bereits mit einer gut sichtbaren Außensirene können viele Einbruchsversuche abgewehrt werden. Einige Systeme können in der Nacht zudem per Licht eine Anwesenheit der Bewohner in unterschiedlichen Räumen vortäuschen – auf Basis von festen Zeitprofilen oder in zufällig wechselnden Zeitabständen. Sollte es dennoch zum Einbruchsversuch kommen, kann dies über verschiedene Geräte und Sensoren erkannt und den Bewohnern mitgeteilt werden. Homematic IP arbeitet hier mit Fensterkontakten, Präsenz- und Bewegungsmeldern, die den Nutzer umgehend über die kostenlose App über den Einbruch informieren. Über Außensirenen und Sirenen in den Wohnräumen kann die Umgebung darüber hinaus lautstark auf den Einbruchsversuch hingewiesen werden.

Frage: Auf was sollte man bei der Wahl einer Sicherheitslösung achten, wenn zuverlässiger Einbruchsschutz gewünscht ist?

Antwort: Das System sollte insbesondere einfach nachzurüsten und zu erweitern sein. So wahrt man eine größtmögliche Flexibilität, die Sicherheitslösung jederzeit dem individuellen Bedarf anzupassen. Darüber hinaus sollte das System auch bei einem Ausfall des Stroms oder des Internets in der Lage sein, einen Alarm auszulösen. Bei Homematic IP wird die Sirene sogar dann ausgelöst, wenn der Access Point mutwillig zerstört wurde.

Frage: Was unterscheidet ein Smart-Home-System beim Einbruchschutz von einer Alarmanlage?

Antwort: Alarmanlagen haben meist einen einzigen klaren Fokus: Sie sollen für Sicherheit sorgen. Innerhalb eines Smart-Home-Systems hingegen können die Geräte – vom einfachen Lichtschalter bis zur Alarmsirene – einfach miteinander verbunden werden. So können sie gleich mehrere Funktionen in unterschiedlichen Anwendungsgebieten übernehmen. Ein Beispiel: Die Fensterkontakte von Homematic IP, die sowohl im Bereich Sicherheit als auch im Bereich Raumklima wichtige Aufgaben übernehmen. Einmal am Fenster angebracht fungieren sie nicht nur als Einbruchsmelder, sondern können den elektronischen Heizkörperthermostaten im Haus auch mitteilen, wenn ein Fenster zum Lüften geöffnet wurde und die Heizung dementsprechend vorübergehend heruntergeregelt werden muss.

Frage: Inwieweit ist es sinnvoll, Alarmanlage und Smart-Home-System zu kombinieren?

Antwort: Eine Kombination von handelsüblichen Alarmanlagen und Smart-Home-Systemen ist oftmals recht schwer umzusetzen. Auch angesichts der Tatsache, dass es im Markt der Alarmanlagen ein großes Preisgefüge gibt und kleine Anbieter recht schnell wieder verschwinden, muss man sich als Kunde fragen, ob man nicht gleich voll und ganz auf ein Smart-Home-System setzt. Homematic IP bietet dank seines enormen Portfolios mit über 100 Produkten auch eine umfassende Sicherheitslösung, die sich vor kaum einer Alarmanlage verstecken muss.

Frage: Wie schützt eQ-3 seine Geräte vor Sabotage?

Antwort: Das Homematic IP System erkennt selbstständig Funkstörsender in der näheren Umgebung. Der Nutzer wird in einem solchen Fall sofort per App benachrichtigt und kann entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Alle Sicherheitssensoren wie Fensterkontakte oder Bewegungsmelder sind mit Sabotagekontakten ausgestattet, die Manipulationen, zum Beispiel das Öffnen des Gehäuses, erkennen und so einen Alarm auslösen bzw. die Bewohner umgehend über das Smartphone benachrichtigen. Homematic IP ist das einzige Smart-Home-System, dessen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Protokoll-, IT- und Datensicherheit vom VDE zertifiziert wurde.